Lylli
Mareike Weinrebe war meine Patin
Steckbrief Lylli
- Geboren 12.05.2011
- kastriert

Abschied von Liyllimaus
Alt ist unsere Lyllimaus geworden und man konnte es ihr immer deutlicher ansehen, dass sie mehr und mehr an Gewicht verlor. Obwohl wir vor einem Jahr eine umfangreiche Zahnsanierung durchführen ließen, hatte die Kleine wieder Probleme beim Fressen. Nun quälte sie eine Umfangsvermehrung im Mäulchen an der Lefze und es wurde versucht, diese mit einem Antibiotikum und Schmerzmitteln in den Griff zu bekommen. Doch leider traten nur kurzzeitig Besserungen auf und so mussten wir den riskanten Weg einer Zahn Operation gehen. Aufgrund ihrer Vorerkrankung und ihres schlechten Allgemeinzustandes ein Risiko, doch uns blieb keine Wahl.
Wir freuten uns so sehr als wir die Nachricht erhielten, dass die OP gut verlaufen ist und hofften nun endlich auf Besserung. Es war ein ständiges Auf und Ab. Mal schmeckte das Futter, dann nahm sie uns wieder gar nichts ab. Wir versuchten alles…
Als sich ihr Zustand immer mehr verschlechterte war die letzte Option, sie mit einer Infusion „wieder auf die Beine“ zu bekommen. Und wie groß war die Freude, als sie uns danach wieder freudig Futter abnahm und auch selbst aufstehen und laufen konnte. Doch leider hielt die Freude nur kurz an.
Schon am nächsten Tag war alles wieder vorbei. Kein Futter schmeckte Lylli, nicht einmal ihre Lieblings-Leckerchen nahm sie mir ab. Wie schon vorher begann ich ihr wieder Flüssignahrung, mit Hilfe einer Spritze, einzuflößen. Doch das Schlucken fiel ihr sehr schwer und ich sah in ihren traurigen Augen, dass sie am Ende ihrer Kraft war. Nichts ging mehr. Lylli konnte sich vor Schwäche nicht mehr auf den Beinen halten und alles schien sie zu quälen. Sie in diesem Zustand zu sehen schmerzte so sehr und auch wenn es unsagbar schwer war, musste diese eine endgültige Entscheidung getroffen werden.
In den frühen Morgenstunden des nächsten Tages kam unsere Tierärztin, um das Leiden unserer geliebten Maus zu beenden. Es war nur ein kleiner Augenblick und Lylli war für immer von ihren Schmerzen befreit. Kleine Lyllimaus sei uns nicht böse, dass wir alles versucht haben, um dich bei uns zu behalten.
Du warst so tapfer und hast alles ganz ruhig ertragen.
In Liebe und Dankbarkeit dein Frauchen 🖤
Christel
Letschow, im Januar 2026
„Komm gut über die Regenbogenbrücke kleine Lyllimaus 😢🌈.“ Deine Nina
„Kleine Lylli, du warst schon wackelig als du auf den Gnadenhof kamst. Dank der guten Pflege und dem heißgeliebten Futter hast du uns alle mit deinem Überlebenswillen überrascht. Du hast uns zwei Jahre lang gezeigt, wie viel Kraft in einem so kleinen Wesen stecken kann. Mach’s gut liebe Lylli!“ Deine Alexandra
„Lyllimaus. Ich hatte dir am Sonntag noch ein Ei gekocht, weil du das beim letzten Mal so gerne mochtest. Doch dein Bett war leer und dann die schlechte Nachricht. 😢. Deine Kraft war aufgebraucht. Trotz deiner altersbedingten Gebrechen, warst du ein kleiner Sonnenschein und immer fix unterwegs. Deinem Leckermäulchen entging nichts und wenn irgendwo gekuschelt wurde, warst du dabei. Wir werden dich vermissen kleine Maus.“ 🖤❤️🥺 Deine Steffi
Neues von Lylli
Unsere kleine Lyllimaus schlägt sich tapfer. Auch wenn sie aufgrund ihrer Erkrankung immer mehr abnimmt, ist sie trotzdem gern in unserer Nähe und genießt die sonnigen Stunden im Garten.
Ihre „Gassirunden“ beschränken sich auf das Schnüffeln am Straßenrand und das auch nur für ein paar Meter. Aber sie darf selbst entscheiden und weiß ja auch am besten, wie es ihr gerade geht und was sie schafft. Glücklicherweise können wir sie problemlos ohne Leine laufen lassen und sie kennt den Weg nach Hause sehr genau.
Wie schon immer, werden ihre Lebensgeister aber spätestens dann geweckt, wenn es in ihrer Nähe knistert. Dann setzt sie auch schon mal zu einem kleinen Spurt an, weiß sie doch, dass da noch viele andere Fellis das berühmte Knistern erkannt haben. Leckerchen gehen immer und auch das Futter schmeckt ihr, wobei sie das Glück hat, mehrere Portionen am Tag zu bekommen.
Plötzliche Berührungen erschrecken Lylli sehr und dann gibt es auch schon mal einen lauten Aufschrei, selbst dann, wenn sie niemand berührt hat. Diese Überempfindlichkeit ist leider typisch für ihr Krankheitsbild und wir geben unser Bestes, um sie zu schonen.
Wir wissen zwar nicht, wie lange wir Lylli noch bei uns behalten können, doch die ihr verbleibende Zeit wird sie liebevoll umsorgt und verwöhnt.
Letschow, im Juni 2025
Jeder Tag ein großes Geschenk
Für unsere Lylli ist jeder Tag ein großes Geschenk. Die liebe Maus hat in den letzten Monaten körperlich abgebaut, aber ihre Lebensfreude ist ungebrochen.
Fröhlich taperte die kleine Omi zu ihrem Fototermin und konnte die ersehnte Belohnung kaum abwarten. Lylli hat die Aufmerksamkeit an diesem Tag besonders genießen können. Das ein oder andere Mal versuchte sie sich wieder mit ins Zimmer zu schummeln, wenn die nächste Fellnase an der Reihe war.😉
Wir wünschen uns für unsere liebe Omi noch viele solcher erlebnisreichen Momente 🫶🫶.
Letschow, im Dezember 2024
Trauriges Update
Auch ihren 2. Tierarzttermin hat die kleine Lylli tapfer überstanden. Es ist schon traurig, denn bei einem Bauchultraschall wurden Wucherungen in der Leber erkannt, wahrscheinlich Tumore. Eine Operation ist leider nicht möglich und jetzt hoffen wir, dass die arme Maus mit Hilfe ihrer Medikamente und dem Diätfutter noch eine schöne Zeit bei uns verbringen kann.
Die Kleine weiß von alledem nichts und ist weiterhin fröhlich und lieb. Sie begleitet uns weiterhin auf unseren Spaziergängen, auch wenn die Runden nun etwas kleiner ausfallen. Es ist allerdings zu erkennen, dass Lyllichen immer mehr abnimmt, trotz einer zusätzlichen Mahlzeit. Aber sie ist ja eine kleine Kämpferin und wir tun alles für sie, damit es ihr an nichts fehlt.
Kleine Maus, halte durch!
Letschow, im August 2024
Die kleine Lylli war schon einmal bei uns. Damals lag ihr Frauchen im Krankenhaus und niemand konnte sich um das Hündchen kümmern. Schnell hatte sie sich an das „Hundeleben“ auf dem Gnadenhof gewöhnt und war zu allen Hunden und Katzen freundlich. Dann kehrte sie wieder in ihr Zuhause zurück.
Leider stand nun wieder ein Klinikaufenthalt von Frauchen an und Lylli zog wieder bei uns ein. Doch diesmal sollte es für immer sein, denn ihr Frauchen erlag kurze Zeit später ihrer schweren Erkrankung.
Lylli weiß von alledem nichts und ist hier froh und munter. Mit ihrer eigenen Gesundheit sieht es allerdings auch nicht so gut aus und ein zweiter Tierarzttermin zur Abklärung der schlechten Blutwerte steht demnächst an.
Wir hoffen sehr, dass wir ihr mit medizinischer Unterstützung noch eine schöne Zeit bei uns geben können. Endlich kann sie wieder längere Spaziergänge mit unserer Hundegruppe unternehmen und natürlich genießt sie auch jede Streicheleinheit.
Letschow, im Februar 2024







